Unterricht

Meine erste Schülerin unterrichtete ich schon, als ich noch selbst zur Schule ging: ein Mädchen sprach mich im Bus an, ob sie bei mir Unterricht nehmen dürfe, sie hätte mich im Konzert gehört.

Den Einstieg ins Musizieren gestalte ich dem Alter der SchülerIn entsprechend spielerisch. Gemeinsam erforschen wir dann die Welt der Musik und des Cellospiels. Dafür benutze ich mein eigenes Unterrichtswerk, die „Fibel für das Cello“.

Als sehr motivierend für viele Kinder erlebe ich deren Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“, den wir mit viel Spaß vorbereiten. Eine Urkunde ist auch immer eine willkommene Bestätigung, so waren viele meiner Schüler auch auf Landes- und Bundesebene erfolgreich, einige haben sich dann für die Aufnahme eines Musikstudiums entschlossen.

Doch ist nie der Leistungsgedanke führend, vielmehr stehen die Freude an der Musik und an der eigenen Entwicklung im Vordergrund. Von Anfang an lege ich viel Wert auf das gemeinsame Musizieren mit anderen Kindern im Jungen Streichorchester.

 

Die Fibel für das Cello

Für den Cellounterricht verwende ich die von mir für meine Schüler geschriebenen Hefte, die im Amarillis Musikverlag erschienen sind. Im ersten Band lernen wir die erste Lage im engen Griff. Alle Übungen und Stücke sind ganz für die kindliche Hand erfunden, immer gibt es einen Text, so haben alle Lieder auch einen emotionalen Gehalt, der die Fantasie der Kinder beflügelt. Alle neuen Schritte werden kindgerecht erklärt, das Notenlesen wird durch das Notenschreiben gelernt. Im zweiten Band lernen wir den weiten Griff, wieder sind die Übungen ganz für die Kinderhand erdacht, der weite Griff wird immer über die Handmitte erreicht, so dass die Bewegung ein Kinderspiel bleibt. Es gibt hier erste Lieder in Moll, das tonale Hören wird also ausgebaut, außerdem haben die Schüler Spaß an den Liedern aus anderen Kulturkreisen, eine gute Gelegenheit, den Horizont zu erweitern. Erste einfache zweite Stimmen führen den Schüler in das mehrstimmige Musizieren ein. Im dritten Heft erobern wir die 1. - 4. Lage. Wieder wird der weite Griff in der Lage über die Handmitte erreicht, so dass die Bewegungen ganz selbstverständlich fließen. Jetzt brauchen wir keine Texte mehr um zu singen, dafür gibt es immer zweite Stimmen, so fällt die Orientierung und Intonation in den Lagen leicht. In den internen Links haben wir alle Fibelstücke aufgenommen zum Anhören, Mitsingen und Mitspielen. Parallel zu den Fibeln spielen wir in „Mein Liederbuch“ und „Mein Weihnachtsliederbuch“, immer ist die musikalische Erfahrung des Singens der Schlüssel zum Musizieren.

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